Altersgerechtes Wohnen

von David Panek am 14. Oktober 2013

Ein schlimmer Unfall oder eine furchtbare Krankheit ist wohl das schlimmste was einem passieren kann. Und wenn man dann noch in Folge dessen in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist oder gar an einen Rollstuhl gefesselt ist, so kann diese körperliche Einschränkung enorme Auswirkungen auf das tägliche Leben in den eigenen vier Wänden haben. Und so ist es nun mal den wenigsten bewusst, dass es bereits unheimlich problematisch sein kann beispielsweise mit dem Rollstuhl durch die schmale Tür zu kommen oder in eine Badewanne einzusteigen.

 

Altersgerechtes Wohnen geht alle etwas an:

Sie denken sich jetzt sicherlich, dass Sie sich mit dem Thema „altersgerechtes Wohnen“ noch gar nicht befassen müssen. Doch das ist definitiv ein Trugschluss. Denn wenn man bedenkt, dass bereits im Jahre 2020 mehr als 30 Prozent der deutschen älter als 50 Jahre sein werden, so muss man davon ausgehen, dass die Nachfrage nach barrierefreien Wohnraum definitiv steigen wird. Somit geht uns dieses Thema wohl oder über alle etwas an und man darf nicht vergessen dass, es sich hierbei um eine Investition für die Zukunft handelt.

 

Was ist wenn man sich eine Eigentumswohnung nicht leisten kann?

Hier gibt es sicherlich nur eine Option und das ist eine Mietwohnung. Doch gerade hier hat man mit den größten Problemen zu kämpfen. Denn leider ist es nun mal so, dass nur sehr wenige Wohnungen so gebaut sind, dass man als Senior oder körperlich eingeschränkter Mensch darin leben kann. Dabei muss ein gewisser Umbau nicht unbedingt aufwendig bzw. gar sehr teuer sein. Wenn man bedenkt, dass man als Wohnungseigentümer sowieso alle 20 Jahre die Wohnung sanieren muss, so wäre es durchaus sinnvoll das altersgerechte Wohnen miteinzuplanen.

 

Es sind meistens nur sehr kleine Veränderungen bzw. Umbauten die einem körperlich eingeschränkten Menschen das Leben in den eigenen vier Wänden um einiges einfacher machen können. Das kann beispielsweise ein entsprechender Umbau der Küche sein, der Austausch des Teppichbodens gegen Fliesen oder was besonders wichtig ist, der Umbau des Badezimmers. Gerade hier ist es wichtig, dass man eine ebenerdige Dusche einbaut und noch weitere Veränderungen vornimmt.

 

Wird das altersgerechte Wohnen gefördert?

Tatsächlich ist es so, dass das barrierefreie Wohnen bezuschusst wird. So erhält man bei einem Umbau der Mietwohnung in erster Linie eine Unterstützung von der Pflegekasse. Ab der Pflegestufe eins hat man als Mieter die Möglichkeit einen Zuschuss von 2.557 Euro zu beantragen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin sich einen zinsgünstigen Kredit bei der KfW zu sichern. Hier gibt es beispielsweise das Programm „Wohnraum modernisieren – Altersgerecht umbauen“ das bereits seit langer Zeit die Umbaumaßnahmen fürs altersgerechtes Wohnen fördert.

Viele Grüße

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