Bausparen und Sanierung

von David Panek am 9. September 2013

Deutschland ist ein Bausparland. So sind es sage und schreibe an die 30 Millionen Menschen die über entsprechende Bausparverträge verfügen. Viele Bausparkasen zahlen Zinsen die bei etwa 3,5 bis 4 Prozent liegen, was sicherlich für den Kunden kein schlechtes Geschäft ist.

 

 

Wie funktioniert ein Bausparvertrag?

Die Funktionsweise eines Bausparvertrages ist im Prinzip ganz einfach. So bespart in der so genannten Bauspargemeinschaft immer ein gewisser Teil der Bausparer die entsprechenden Verträge, der andere Teil hingegen kann über das entsprechende Bauspardarlehen verfügen. Der entscheidende Vorteil für eine solche Bauspargemeinschaft ist, dass dadurch von den Bausparkassen sehr zinsgünstige Darlehen an ihre Kunden weitergegeben werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die entsprechenden Konditionen über die gesamte Laufzeit unverändert bleiben.

 

Für welche Zwecke kann man ein Bauspardarlehen verwenden?

Vorwiegend werden Bauspardarlehen für den Kauf einer Eigentumswohnung oder den Bau eines Hauses genutzt. Doch man hat genauso die Möglichkeit sein Bauspardarlehen zur Sanierung oder Modernisierung seines Eigentums zu verwenden. Der Vorteil liegt hier klar auf der Hand. Denn die Nachfrage nach Immobilien ist nicht nur in den Großstädten, sondern nahezu überall in Deutschland immens gestiegen. In diesem Zusammenhang sind die Möglichkeiten für die Immobilienbesitzer auf gute Verkaufserlöse eben sehr hoch, so dass es umso sinnvoller ist sein Bauspargeld nicht nur für ein verbessertes Wohngefühl, sondern auch für die Wertsteigerung seiner Immobilie zu verwenden.

 

Wann kann ein Bausparvertrag genutzt werden?

Wer als Eigentümer seinen Bausparvertrag für energetische Sanierungsmaßnahmen nutzen möchte, hat im Grunde zwei Möglichkeiten um dies zu tun. Erstens: Ist ein entsprechender Bausparvertrag zuteilungsreif, so hat man die Möglichkeit die darin enthaltene Summe einfach für die entsprechenden Maßnahmen zu verwenden. Zweitens: Sollte die darin angesparte Summe für die entsprechenden Sanierungsmaßnahmen nicht ausreichen, so kann man als Kunde dafür ein Bauspardarlehen beantragen. Falls es sich hierbei um energetische Sanierungsmaßnahmen handelt, sollten Sie nicht vergessen den Verwendungszweck mit "energetische Sanierung" anzugeben.

 

Wie wird das Bausparen gefördert?

Als Bausparer erhält man unter bestimmten Voraussetzungen eine Staatliche Förderung. Diese setzt sich wie folgt zusammen:

 

Arbeitnehmersparzulage:

Wer in seinem Bausparvertrag vermögenswirksame Leistungen (VL) einbezahlt, erhält unter Umständen eine staatliche Förderung die als Arbeitnehmersparzulage in Höhe von 9 Prozent und bis maximal 470 Euro pro Person und pro Jahr. Die entsprechende Förderung wird auf die vom Arbeitgeber gezahlten vermögenswirksamen Leistungen ausgeschüttet.

 

Wohnungsbauprämie:

Eine weitere mögliche Förderung ist die so genannte Wohnungsbauprämie. Die Wohnungsbauprämie bei Bausparverträgen liegt bei 8,8 Prozent und beträgt maximal 512 Euro pro Person und pro Jahr für Alleinstehende für die entsprechenden Einzahlungen. Bei Ehepaaren verdoppelt sich die Förderung auf 1024 Euro.

Viele Grüße

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