Beamte und der Versicherungsschutz

von David Panek am 1. Februar 2013

Beamte haben die Möglichkeit sich entweder freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung abzusichern oder sie wählen den privaten Krankenversicherungsschutz.

Doch welche Variante macht eigentlich mehr Sinn?

 

Beamte und die gesetzliche Krankenversicherung:

Beamte haben zwar die Möglichkeit sich freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung zu versichern, jedoch handelt es sich bei der gesetzlichen Krankenversicherung um keine Vollversicherung die beihilfekonform ist. Denn hier gibt es keinen Beitragszuschuss bzw. sonstige zusätzliche Beihilfeleistungen. Demzufolge ist der Anspruch auf Zahnersatzleistungen, Kosten für Heilpraktiker oder auf mögliche Wahlleistungen im Krankenhaus eingeschränkt. Aus diesem wichtigen Grund ist eine freiwillige Absicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung weniger Sinnvoll. Als Beamter sollten Sie daher den besseren Versicherungsschutz in der privaten Krankenversicherung wählen.

 

Beamte  und einen Anwartschaftsversicherung:

Eine so genannte Anwartschaftsversicherung gilt für Beamte so lange Sie einen Anspruch auf freie Heilfürsorge haben. Das bedeutet, Beamte haben später die Möglichkeit ohne einer erneuten Gesundheitsprüfung die bestehende Anwartschaftsversicherung in eine Restkostenversicherung für Beihilfeempfänger umzuwandeln.

 

Der Vorteil dabei ist, dass die Höhe des Versicherungsbeitrages sich nicht bei der großen Anwartschaftsversicherung nach dem gültigen Eintrittsalter richtet, sondern nach dem damaligen Alter beim Vertragsabschluß der Anwartschaftsversicherung. Das ist sehr wichtig. Denn bei der kleinen Anwartschaftsversicherung ist das nicht so. Hier gilt das geltende höhere Lebensalter.

 

Beamtenanwärter und die private Krankenversicherung:

Für Beamtenanwärter gelten besondere Regelungen im Bereich der privaten Krankenversicherung. Denn für sie gelten besondere Anwärtertarife die von den privaten Versicherungsgesellschaften angeboten werden. Diese Tarife gelten zudem nur für die Referendarszeit. In der Regel sind die Beiträge für diesen Versicherungsschutz besonders günstig. Das liegt daran, dass seitens der privaten Krankenversicherer bei den Anwärtertarifen keine Altersrückstellungen gebildet werden.

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