Der Beitragssatz der Krankenversicherung

von David Panek am 6. Dezember 2012

Den Beitragssatz der Krankenversicherung festzulegen ist die Aufgabe des Gesetzgebers. Dieser gilt einheitlich für alle Krankenkassen. Im Jahre 2012 müssen daher Arbeitnehmer 15,5 Prozent vom Bruttoeinkommen für die Kranken- und Pflegeversicherung abführen. Des Weiteren verlangen manche Krankenkassen noch zusätzlich einen Zusatzbeitrag.

 

Beitragssatz Krankenversicherung:

Wer die Entwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung in den letzten Jahren mitverfolgt hat, wird im laufe der Jahre die eine oder andere Beitragssatzsteigerung mitgenommen haben. Lediglich bei der Einführung des Gesundheitsfonds wurde der Beitragssatz abgesenkt. Doch bereits im Jahre 2011 mussten wieder sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber wieder ein wenig mehr in die gesetzliche einbezahlen. Denn seit diesem Zeitpunkt gilt der Beitragssatz i.H.v. 15,5 Prozent vom Bruttoeinkommen für die Kranken- und Pflegeversicherung.

 

Keiner weiß wie sich der Beitragssatz zukünftig entwickeln wird. Eines steht jedoch fest. In diesem Jahr ist keine Erhöhung des Beitragssatzes geplant. Bereits dieses Jahr konnten die Krankenkassen sehr große Überschüsse erwirtschaften die jedoch nicht für die Beitragssenkung verwendet werden, sondern als Rücklage für wirtschaftlich schwierigere Zeiten angelegt werden.

 

Beitragssatz Krankenversicherung – Wer zahlt wie viel?

Der Beitragssatz von 15,5 Prozent vom Bruttoeinkommen wird jeweils von den Angestellten und den Arbeitgebern (Arbeitnehmer 8,2 Prozent / Arbeitgeber 7,3 Prozent) gezahlt. Grundsätzlich ist noch zu sagen, dass der Beitragssatz immer als Prozentsatz vom Einkommen errechnet wird. Wer mehr verdient, muss daher einen höheren Betrag in die gesetzliche Krankenkasse einbezahlen.

 

Um jedoch den Beitrag nicht ins unermessliche steigen zu lassen, gibt es hier eine Höchstgrenze die so genannte Beitragsbemessungsgrenze. Das bedeutet, wer darüber verdient, muss keine Beiträge mehr an die gesetzliche Krankenkasse entrichten. Die Abführung der Beiträge an die gesetzliche Krankenversicherung erfolgt durch den Arbeitgeber.

Viele Grüße

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