Der Traum vom Eigenheim (Teil 1)

von David Panek am 9. Januar 2013

Der Traum vom Eigenheim ist für viele Menschen ein sehr großes Ziel das sie sich verwirklichen wollen. Und tatsächlich ist es auch so, dass die Voraussetzungen für den Kauf einer Immobilie heutzutage extrem gut sind wie schon lange Zeit nicht mehr. Denn das Baugeld war noch nie so günstig wie heutzutage, so dass der Traum vom Eigenheim gar kein  Traum mehr bleiben muss.

 

Preise für Immobilien und Eigentumswohnungen:

Zwar sind die Preise in der letzten Zeit für Immobilien und Eigentumswohnungen in Deutschland gestiegen, jedoch ist die Finanzierungsbelastung aufgrund der extrem niedrigen Zinsen an sehr vielen Orten um einiges niedriger als die Mietbelastung. Und das ist nicht nur so dahergesagt, sondern dies belegen viele Beispielrechnungen und Erschwinglichkeitsindizes.

 

Jedoch sollte man auch beim Erwerb einer Immobilie Vorsicht walten lassen. Denn eine Investition in das Eigenheim ist keine alltägliche Investition, sondern für die meisten eine Investition für´s Leben. Wer somit ein Haus oder eine Eigentumswohnung kauft, geht grundsätzlich eine langfristige Verpflichtung ein. Die Risiken die mit dem Erwerb einer Immobilie verbunden sind lassen sich sicherlich nicht komplett ausschließen, jedoch man kann sie dennoch eingrenzen, wenn man als Käufer den einen oder anderen wichtigen Punkt beachtet. Denn eines ist sicher. Der Traum vom Eigentum soll definitiv ein Traum bleiben und definitiv nicht zum Desaster werden.

 

Kaufen oder Mieten?

Was nun die Entscheidung angeht ob man Kaufen oder Mieten sollte, so muss man bedenken, dass die niedrigen Zinsen die monatliche Finanzierungsbelastung unheimlich nach unten drücken. Wer beispielsweise für sein Eigenheim einen Kredit von ca. 200.000 Euro aufnehmen möchte, erhält momentan bei guter Bonität einen Immobilienkredit zu einen absoluten niedrig Zinssatz der sage und schreibe unter 3 Prozent liegt. Und das bei einer Zinsbindung von zehn Jahren. Wenn man nun die Zinsen und eine entsprechende Tilgungsrate von einen Prozent zusammennimmt, so ergibt sich eine Zins- und Tilgungsbelastung die auf einem Mietähnlichen Niveau liegt.

 

Doch es war auch schon mal anders. Noch vor einigen Jahren musste man als Immobilienkäufer für die gleiche Kreditsumme Zinsen bezahlen die bei rund fünf Prozent und höher lagen. Allein die monatlichen Zinskosten waren somit doppelt so hoch wie heutzutage. Die niedrigen Finanzierungskosten führen derzeit zu einer außerordentlichen Erschwinglichkeit der Wohnimmobilien. So günstig wie aktuell kommt man an sein Ziel „Eigenheim“ mit Sicherheit nicht so schnell wieder.

Viele Grüße

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