Der Traum vom Eigenheim (Teil 2)

von David Panek am 11. Januar 2013

Wer sich bereits entschieden hat eine Immobilie oder eine Eigentumswohnung zu kaufen, sollte sich folgende Frage stellen…..

 

 

Was ist eigentlich finanzierbar?

Es gibt eine Faustregel die besagt, man sollte ca. 20 bis 30 Prozent des Objektpreises als Eigenkapital mitbringen um ordentlich zu finanzieren. Denn je mehr Eigenkapital man mitbringt, desto geringer wird anschließend die monatliche Belastung ausfallen. Sollten Sie gleich verschiedene Finanzierungsformen miteinander verbinden, so ist Vorsicht geboten. Dementsprechend sollten Sie sich grundsätzlich einen Effektivzins für Ihre Gesamtfinanzierung unterbreiten lassen um im Nachhinein keine bösen Überraschungen zu erleben.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Sie sich vorher genau überlegen wie hoch die Kreditsumme für die Finanzierung Ihres Eigenheims sein soll, ob Sie eine kurze oder lange Zinsbindung wählen und wie hoch der Tilgungssatz sein soll? All das sind sehr wichtige Fragen die man im Vornhinein abklären sollte. Eines kann ich Ihnen jedoch empfehlen. In der heutigen Zeit der niedrigen Zinsen ist es durchaus Sinnvoll eine längere Zinsbindung zu wählen die zwischen 10 oder 15 Jahren liegt. Der Aufpreis ist im Vergleich zu kurzen Laufzeiten einigermaßen niedrig. Was nun die Anfangstilgung angeht, so sollten Sie mindestens 2 Prozent ansetzen. Ein Prozent wäre definitiv zu niedrig. Damit hätten Sie den Vorteil, dass Ihre Anschlussfinanzierung in Zukunft einerseits auch bei steigenden Zinsen nicht zu teuer wird und andererseits hätten Sie den Vorteil, dass Sie vom Anfang an höher tilgen.

 

Wie hoch sind die Nebenkosten?

Sie sollten auf keinem Fall die Höhe der Nebenkosten die bei einer Finanzierung anfallen unterschätzen. Denn Notar- und Grundbuchamtgebühren liegen bei ca. 1,5 Prozent des Kaufpreises. Hinzu kommt noch die Grunderwerbsteuer die je nach Bundesland zwischen 3,5 und 5 Prozent des Kaufpreises liegt. Doch das ist bei weitem noch nicht alles. Sollten Sie sich für die Dienste eines Maklers entscheiden, so summieren sich die Kaufnebenkosten ganz schnell auf 5 bis 15 Prozent des eigentlichen Kaufpreises.

 

Sie sollten aber auch die üblichen Kosten die mit einer Finanzierung einer Immobilie zusammenhängen berücksichtigen. So sollte man eine Krankentagegeldversicherung, eine Berufsunfähigkeitsversicherung und eine Risikolebensversicherung abschließen um sich vor den unterschiedlichsten Risiken zu schützen die einen ereilen können. Ebenfalls ist es sehr wichtig die erworbene Immobilie vor Schäden wie zum Beispiel: Feuer, Wasser, Sturm oder Elementarschäden zu schützen. Eine Wohngebäudeversicherung ist da ein absolutes Muss!

Viele Grüße

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