Die Abgeltungssteuer

von David Panek am 20. Dezember 2012

In Deutschland gibt es mittlerweile die unterschiedlichten Besteuerungsformen, so dass man wirklich nicht mehr überblicken kann, wo und auf welche Art und Weise man noch besteuert wird. Eines steht jedoch fest, der Vater Staat lässt sich mit Sicherheit keinen Euro entgehen den er verdienen kann.

 

 

Eine Steuer kam vor knapp drei Jahren noch hinzu. Nämlich die Abgeltungssteuer.

 

Was ist die Abgeltungssteuer?

Die Abgeltungssteuer wurde zum 01.01.2009 eingeführt und hat somit bis dahin gültige Besteuerungsform abgelöst. Bei der Abgeltungssteuer handelt es sich um eine Besteuerungsform die auf Kapitalerträge erhoben wird. Die Höhe der Abgeltungssteuer liegt bei 25 Prozent und sie richtet sich auf alle Kursgewinne, Dividenden und Zinsen eines privaten Anlegers. Zu den 25 Prozent der Abgeltungssteuer kommen noch der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer hinzu, so dass die Abgeltungsteuer letztendlich zwischen 28 und 29 Prozent liegt. Dadurch fällt die Besteuerung natürlich höher aus und dementsprechend auch  der effektive Steuersatz.

 

Warum wurde die Abgeltungssteuer eingeführt?

Mit der Abgeltungssteuer wollte der Gesetzgeber die Besteuerung von Kapitalerträgen und Zinseinkünften komplett vereinfachen. Ein weiterer Grund für die Einführung der Abgeltungssteuer war, dass man eine mögliche Kapitalflucht ins Ausland unterbinden wollte. Denn durch die einheitliche Abgeltungssteuer werden nur Personen mit einem hohen persönlichen Steuersatz deutlich entlastet.

 

Die Abgeltungssteuer und der Sparerfreibetrag:

Nicht alles muss jedoch versteuert werden. Denn es gibt auch die entsprechenden Freibeträge die man auch ausschöpfen kann. Der Sparerfreibetrag liegt derzeit bei 801 € bei Ledigen Personen und bei zusammen veranlagten Ehepaaren liegt dieser bei 1602 €. Den Sparerfreibetrag können Sie bei einem Kreditinstitut geltend machen indem Sie der Bank einen entsprechenden Freistellungsauftrag erteilen. In diesem Fall weisen Sie den entsprechenden Kreditinstitut darauf hin, dass die erzielten Kapitalerträge auf den Sparerfreibetrag anzuwenden sind und erst die darüber hinausgehenden Erträge besteuert werden sollen.

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