Die private Unfallversicherung

von David Panek am 11. Oktober 2012

Eine beunruhigende Tatsache ist, dass sich jede 4 Sekunden in Deutschland ein Unfall ereignet. Zudem ereignen sich die meisten dieser Unfälle in der Freizeit bzw. in den eigenen vier Wänden. Daher sollte man sich die Frage stellen ob eine private Unfallversicherung für sich und die eigene Familie sinnvoll wäre.

 

  • Was unterscheidet die gesetzliche von der Privaten Unfallversicherung?

Die private Unfallversicherung unterscheidet sich in jeder Hinsicht von der gesetzlichen Unfallversicherung. Es ist allein schon die Tatsache, dass die gesetzliche Unfallversicherung nur Unfälle absichert die sich auf der Arbeit, auf dem direkten Weg zur Arbeit bzw. auf dem so genannten direkten Weg von der Arbeit direkt nachhause ereignet haben. Und genau hier liegt auch das Problem. Denn sollten Sie nach der Arbeit einen kleinen Umweg z.B. zum Friseur oder zum einkaufen genommen haben und sollten Sie dabei verunfallen, so genießen Sie hier keinen Versicherungsschutz. Im Gegensatz zu gesetzlichen Unfallversicherung erbringt die private Unfallversicherung ihre Leistungen sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich. Und das wichtigste ist, sie tut es rund um die Uhr und Weltweit. Des Weiteren können Sie im Bereich der privaten Unfallversicherung den Versicherungsschutz nach Ihren persönlichen Bedürfnissen frei gestalten.

 

  • Die Leistungen der privaten Unfallversicherung:

Invaliditätsleistung – Im Fall eines Unfalls kommt es zu Auszahlung einer so genannten Invaliditätssumme. Die Höhe der Invaliditätssumme richtet sich nach dem Grad der Invalidität.

Todesfallleistung – Die private Unfallversicherung würde hier eine Todesfallsumme auszahlen wenn der Versicherte innerhalb eines Jahres nach einem Unfall an den Folgen eines Unfalls verstirbt.

Unfallrente – Hier kann man eine Unfallrente vereinbaren die monatlich ausgezahlt werden würde.

Übergangsleistung – Da die Feststellung eines Invaliditätsgrades einige Zeit in Anspruch nehmen kann, macht es Sinn eine Übergangsleistung zu vereinbaren. Dadurch kann eben dieser Zeitraum überbrückt werden.

Unfall Krankentagegeld – Damit kann ein eintretender Verdienstausfall abgefedert werden. Ein Krankentagegeld wird über die Dauer der ärztlichen Behandlung gezahlt und längstens über ein Jahr.

Unfall Krankenhaustagegeld – Ein Krankenhaustagegeld wird gezahlt wenn sich der Versicherungsnehmer aufgrund eines Unfalls in einer notwendigen stationären Heilbehandlung befindet.

Bergungskosten – Die private Unfallversicherung würde leisten wenn nach einem Unfall Kosten für Such-, Rettungs- oder Bergungseinsätze anfallen würden.

Kosmetische Operationen – Hier würde die private Unfallversicherung Kosten für kosmetische Operation z.B. bei Gesichtsverletzungen übernehmen.

Kurkostenbeihilfe – Die Notwendigkeit der Kur muss hier im Zusammenhang mit einem Unfallereignis liegen.

 

In der privaten Unfallversicherung ist es zudem noch möglich noch weitere Zusatzleistungen in den Versicherungsschutz aufzunehmen. Dies sollte jedoch je nach dem persönlichen Bedarf geschehen.

Viele Grüße

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