Die wichtigsten Spartipps auf einen Blick

von David Panek am 10. Juni 2013

Als Verbraucher wird man den Eindruck nicht los, dass alles um uns herum immer teurer wird. Und dabei spielt es fast keine Rolle ob es sich nun um den mittlerweile teuren Strom handelt der enorm gestiegen ist, um die Lebensmittel die aller Jahre wieder teurer werden, um die Benzinpreise die bereits seit Jahren ansteigen oder um die Versicherungen die immer wieder ihre Beiträge erhöhen.

Doch was kann man tun um den einen oder auch anderen Euro einzusparen?

 

Nachfolgend habe ich Ihnen die wichtigsten Spartipps zusammengestellt mit denen Sie so einige Euros einsparen werden:

 

Spartipp 1: Führen Sie ein Haushaltsbuch

Sicherlich ist das führen eines Haushaltsbuches mit einem gewissen Arbeitsaufwand verbunden, jedoch ist dies ein hervorragendes Instrument um sich einen gewissen Überblick über die eigenen Finanzen zu verschaffen. Und dabei müssen Sie gar nicht teure Haushaltsbuch Vorlagen kaufen, sondern können Ihre Ausgaben schön in einer Excel-Tabelle zusammentragen.

 

Spartipp 2: Planen Sie Ihren Einkauf

Bevor Sie zum Einkaufen losmarschieren, stellen Sie sich eine Einkaufsliste zusammen mit Dingen die Sie auch wirklich benötigen. Mit einer Einkaufsliste schaffen Sie es nämlich sich vor möglichen Werbefallen zu schützen. Des Weiteren sollten Sie so genannte Sparangebote die einem beispielsweise 20 Prozent mehr Inhalt versprechen näher unter die Lupe nehmen. Denn nicht immer macht man mit diesen Angeboten ein Schnäppchen. Vergleichen Sie also diese Sparangebote über den Kilopreis bevor Sie zugreifen. Ein weiterer wichtiger Spartipp ist: Im unteren Bereich des Regals nachzuschauen. Den in diesem Bereich sind sehr oft die günstigeren Produkte untergebracht.

 

Spartipp 3: Gehen Sie auf Schnäppchenjagd

Es ist schon lange bekannt, dass man beim Discounter sehr gute Qualität erhält. Und das haben bereits mehrere Untersuchungen (unter anderem Stiftung Warentest) bestätigt. So ist es nicht mehr verwunderlich, dass man beim Einkaufsvergleich mit Discounterprodukten bis zu sage und schreibe 49 Prozent einsparen kann. Also nichts wie hin und Schnäppchen suchen. Übrigens: Auch die Eigenmarken der Discounter sind sehr günstig.

 

Spartipp 4: Leckere Getränke selber zubereiten

Wenn man für die ganze Familie Getränke einkauft dann kostet das schon den einen oder auch anderen Euro. Was Sie unbedingt wissen sollten ist, dass Leitungswasser was die Qualität angeht im direkten Vergleich mit Mineralwasser laut der Stiftung Warentest nicht schlechter abschneidet. Anstatt den teuren Süßen Sprudel zu kaufen, können Sie sich genauso gut einen leckeren Zitronentee, einen Früchtetee oder einen Kräutertee zubereiten. Im Sommer ist ein leckerer Eistee mehr als eine Alternative zu den teuren Getränken.

 

Spartipp 5: Werfen Sie nicht so viel weg

Wir Deutschen neigen dazu unsere Lebensmittel viel zu früh wegzuwerfen. Ein sehr häufiger Grund hierfür ist, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) erreicht ist. Doch Sie sollten eines bedenken. Nämlich, dass das Produkt auch danach noch einige Tage genießbar ist. Bevor Sie also ein entsprechendes Produkt wegschmeißen, sollten Sie sich auf Ihren Geruchssinn und den Geschmackssinn verlassen und Sie werden sehr schnell herausfinden ob das Lebensmittel noch zum Verzehr geeignet ist. Sortieren Sie bereits nach dem Einkauf den Kühlschrank so ein, dass die Produkte, die demnächst ablaufen ganz vorne stehen.

 

Spartipp 6: Verhandeln Sie beim Einkaufen

Der einfache Satz „Beim der Konkurrenz ist dieser Artikel aber günstiger“ kann manchmal zum Erfolg führen und in sekundenschnelle geht der Verkäufer mit dem Preis herunter. Doch auch bei dem einen oder auch anderen Auslaufmodell oder Vorführprodukt kann man mit saftigen Rabatten rechnen. Wer zudem bar bezahlt hat ebenfalls gute Chancen den einen oder anderen Euro herauszuschlagen. Genauso wenn Sie fehlerhafte Ware entdecken, so können Sie ruhig mal nach einem Preisnachlass fragen.

 

Spartipp 7: Duschen Sie anstatt zu Baden

Es ist bekannt, dass man beim Duschen im Vergleich zum Baden rund ein Drittel des Wassers einsparten kann. Zusätzlich kann man Wasser einsparen indem man sich einen wassersparenden Brausekopf zulegt. So ist es möglich den Wasserverbrauch um weitere 50 Prozent einzusparen. Diejenigen die noch mehr Wassers einsparen wollen, können zudem beim Einseifen das Wasser komplett abdrehen.

 

Spartipp 8: Führen Sie ein Bonusheft

Berits seit einigen Jahren übernehmen die Krankenkassen einen Festzuschuss zum Zahnersatz. Derjenige der einmal im Jahr über einen Zeitraum von fünf Jahren zum Zahnarzt geht, bekommt einen dementsprechend höheren Festzuschuss. Wer sogar Untersuchungen über zehn Jahre nachweist, erhält noch einmal einen höheren Zuschuss der bei etwa 30 Prozent liegt. Sie sollten daher besonders darauf achten, dass Sie Ihre Zahnarztbesuche in einem Bonusheft dokumentieren.

 

Spartipp 9: Wählen Sie Ihre Medikamente gut aus

Wurden Ihnen Arzneimittel durch einen Arzt verschrieben, so müssen Sie normalerweise dafür fünf bis zehn Euro bezahlen. Doch viele dieser Arzneimittel sind zahlungsfrei. Daher sollten Sie sich entweder bei Ihrem Arzt oder beim Apotheker erkundigen auf welche Medikamente das zutrifft.

 

Spartipp 10: Sammeln Sie die Quittungen

Bei einem geringem Einkommen, sollten Sie Ihre Arzt- und Apothekenquittungen auf jeden Fall aufbewahren. Der Hintergrund ist, dass man im Jahr so um die zwei Prozent (chronisch Kranke 1 Prozent) vom Jahresbruttoeinkommen für Zuzahlungen aufzuwenden braucht. Sollte die Belastungsgrenze überschritten werden, so bescheinigt dies die Krankenkasse auf Anfrage. Nachdem dies geschehen ist man als Versicherter für den Rest des Jahres von den Zuzahlungen befreit.

 

Spartipp 11: Vergleichen Sie die Arztkosten

Besonders bei teuren Zahnbehandlungen sollten Sie einen Kostenvoranschlag von Ihrem Zahnarzt verlangen und sich ein anderes Angebot unterbreiten lassen. Übrigens: Die Krankenkassen erstatten auch die Festzuschüsse für Zahnersatz aus dem europäischen Ausland.

 

Spartipp 12: Ein Krankenkassenwechsel lohnt sich

Ein Krankenkassenvergleich lohnt sich definitiv. Die gesetzlichen Leistungen sind zwar vorgeschrieben, jedoch bieten immer mehr Kassen Extraleistungen an. Es macht daher definitiv Sinn die Leistungen zu vergleichen. Zusätzlich sollten Sie einen großen Wert auf Bonusprogramme legen. Denn auch hier ist ein Gesundheitsbewusstes Verhalten bares Geld wert.

 

Spartipp 13: Von Zuschüssen für den altersgerechten Umbau profitieren

Falls Sie Ihre Wohnung aus Altersgründen umgebaut haben und dabei eine Pflegestufe bewilligt bekommen haben, so können Sie hierfür noch einen Zuschuss von max. 2.557 Euro bei der Pflegekasse geltend machen. Zu beachten ist, dass man den Zuschuss vor dem Umbau in schriftlicher Form beantragen muss.

 

Spartipp 14: Tauschen Sie alte Glühlampen aus

Wer auf die modernen LED-Lampen oder Energiesparlampen umstellt, kann sage und schreibe bis zu 85 Prozent der Energie einsparen. Das macht sich besonders bei Lampen, die man des Öfteren benutzt besonders bemerkbar. Der Vorteil bei diesen Lampen ist die lange Lebensdauer. Hier amortisieren sich die Kosten bereits nach kurzer Zeit.

 

Spartipp 15: Ältere Geräte austauschen

Es ist bekannt, dass ältere Geräte wahre Stromfresser sind. Daher ist es eine Überlegung wert diese gegen neue Geräte auszutauschen. Die heutigen Haushaltsgeräte sind mittlerweile in den unterschiedlichsten Energieeffizienzklassen zu bekommen.

 

Spartipp 16: Sparen Sie beim kochen Energie

Nutzen Sie Ihre Herdplatte richtig? Sie sollten besonders darauf achten, dass Sie einen kleinen Topf auf die passende (kleine) Herdplatte stellen. Wer einen kleinen Topf auf eine große Herdplatte stellt und zudem ohne Deckel kocht, verschwendet pure Energie. Tipp: Sie können zudem Strom sparen wenn Sie Ihr Nudelwasser in einem Wasserkocher statt auf dem Herd aufkochen. Zusätzlich lohnt es sich seinen Tee oder eben Kaffe in eine Thermoskanne zu warm halten umzufüllen statt sie in der Kaffeemaschine warmzuhalten.

 

Spartipp 17: Ein Girokontenvergleich lohnt sich

Gehören Sie zu den Menschen die sich über die hohen Kontoführungsgebühren immer wieder grün und blau ärgern? Und tatsächlich ist es auch so, dass es noch sehr viele Banken gibt die für ein Girokonto immer noch Kontoführungsgebühren verlangen. Daher sollten Sie unbedingt einen Girokontenvergleich durchführen und für sich ein kostenloses Girokonto eröffnen um auch hier unnötige Kosten zu vermeiden. Übrigens: Bei manch einer Bank wird Ihr Guthaben auf dem Konto sogar gut verzinst, so dass Sie auch hier den einen oder anderen Euro machen können.

 

Spartipp 18: Kostenlos Geld abheben

Mal schnell an den Geldautomaten gehen und Geld abheben. Doch wer an einem fremden Geldautomaten Geld abhebt für den kann es schnell ziemlich teuer werden. Denn hier fallen meistens teuere Gebühren an. Nur wenn Sie an dem Automaten Ihrer Bank Geld abheben, so bleibt für Sie dieser Service Kostenlos. Am besten haben es die Sparkassenkunden. Denn ihnen stehen Deutschlandweit mehr als 25.000 Geldautomaten zur Verfügung. Danach folgen die Kunden der Volksbanken und der PSD Banken die auf ca. 19.000 Geldautomaten zurückgreifen können. An dritter Stelle ist das Geldautomatennetz der Cash Group. Hier können die Kunden der Berliner Bank, Deutschen Bank, Comerzbank, Hypovereinsbank und der Postbank um die 9.000 Geldautomaten nutzen. Auf die wenigsten Geldautomaten können die Kunden der Targobank, Santander Consumer Bank und der Sparda Bank mit ca. 2.800 Geldautomaten zurückgreifen.

 

Spartipp 19: Die Gebühren für Kreditkarten nicht aus den Augen verlieren

Es ist bekannt, dass Banken für die Nutzung der Girocard und der Kreditkarte Gebühren verlangen. Daher sollten auch Sie nach Anbietern suchen die diesen Service Kostenlos anbieten. Doch auch hier ist Teilweise diese Gebührenbefreiung an einen gewissen Mindestumsatz gebunden. Übrigens: Manche Banken bieten mittlerweile ihren Kunden sogar Kostenlose Kreditkarten an.

 

Spartipp 20: Ein Versicherungsvergleich macht definitiv Sinn

Ein Versicherungsvergleich lohnt sich heutzutage mehr denn je. Denn hier hat man definitiv ein immenses Einsparpotenzial vor allem wenn man bedenkt, dass laut zahlreichen Studien die Bundesbürger viel zu teuer oder gar falsch versichert sind. Daher lohnt es sich seine Versicherungsverträge auf Preis- und Leistung zu überprüfen. Tipp: Was die Beitragszahlung angeht, so sollten Sie darauf achten einen Jahresbeitrag zu vereinbaren. Denn bei monatlicher, halbjährlicher oder vierteljährlicher Zahlung müssen Sie an die Versicherungsgesellschaften Zusatzgebühren bezahlen.

Viele Grüße

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