Fehlerhafte Rentenbescheide

von David Panek am 10. Oktober 2012

Neulich habe ich in der Freizeit Revue einen sehr interessanten Artikel zum Thema „Fehlerhafte Rentenbescheide“ gelesen. Somit soll die gesetzliche Rentenversicherung jahrelang zu niedrige Beiträge an die Versicherten ausbezahlt haben. In diesem Zusammenhang wurden anscheinend Kinderzuschläge und Ausbildungszeiten total falsch berechnet.

So soll laut der Freizeit Revue speziell was die Abrechnung angeht, die Witwenrente einige Fehler aufweisen. Zum Teil sind die Kinderzuschläge von Hinterbliebenen Fehlerhaft. Hierbei handelt es sich speziell um Partner der Hinterbliebenen die nach dem 31.12. 2001 verstorben sind und in diesem Zusammenhang die Kinder erzogen haben.

Eine Ausnahme gibt es jedoch. Vorausgesetzt Sie haben vor dem 01.01.2002 geheiratet und Ihr Partner wurde vor dem 02.01.1962 geboren, so erhalten Sie noch die entsprechende volle Witwenrente ohne einen Kinderzuschlag.

Weiter geht es mit der Berechnung der Berufsausbildung. Auch diese Entgelte des letzten Ausbildungsjahres wurden falsch berechnet. Hier sind die Ausbildungszuschläge zu klein ausgefallen.

Doch man muss der gesetzlichen Rentenversicherung zugute halten, dass die Fehler bereits entdeckt wurden und dass diese auch korrigiert werden. So haben die Betroffenen mit Nachzahlungen von vier Jahren zu rechnen. Durch die Korrektur sollen sich die Hinterbliebenenrenten um etwa 57 Euro monatlich erhöhen. Ich denke auf dieses Geld sollte definitiv keiner verzichten.

In diesem Zusammenhang ist jedem zu raten seine Rentenbescheide ein bisschen näher unter die Lupe zu nehmen. Denn vor allem als Witwe bzw. Rentner ist man auf 57 Euro angewiesen. Eine Überprüfung beim unabhängigen Rentenberater kostet zwar den einen oder anderen Euro, jedoch sollte man sich genauer überlegen ob es doch nicht sinnvoll wäre dies zu tun.

Viele Grüße

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