Festgeldkonto – Eine sichere Kapitalanlage

von David Panek am 5. Dezember 2012

Das Festgeldkonto ist eine kurzfristige Kapitalanlage die zudem seinen Anlegern sehr viel Sicherheit bietet. Zudem eignet sich das Festgeldkonto für diejenigen die für einen bestimmten Zeitraum auf Ihr angelegtes Geld nicht angewiesen sind. Möglicherweise ist für diejenigen die zur jeder Zeit über Ihr Geld verfügen wollen, ein Tagesgeldkonto doch eine bessere Geldanlage.

 

Wie kann man ein Festgeldkonto eröffnen?

Um ein Festgeldkonto eröffnen zu können benötigen Sie nichts weiter als einen gültigen Ausweis, damit die Bank Ihre Identität  überprüfen kann. Derjenige der sich für eine Online-Bank entscheidet, muss seine Identität üblicherweise über das so genannte Postident-Verfahren prüfen lassen. Das bedeutet, dass Sie sich einfach bei der Post ausweisen müssen und im gleichen Atemzug werden Ihre Antragsformulare mit einer Bestätigung in Form einer Unterschrift an die jeweilige Bank weiter geleitet.

 

Falls Sie sich für eine Bank entschieden haben bei der Sie ein Festgeldkonto eröffnen möchten, so sollten Sie unbedingt auf die Verlängerungskonditionen achten. Denn hier muss die Kündigung frühzeitig ausgesprochen werden, falls Sie Ihr Festgeldkonto weiterhin nutzen wollen. Achten Sie jedoch besonders darauf, dass Sie vor einer Verlängerung die Konditionen noch mal überprüfen.

 

Festgeldkonto und die steuerliche Behandlung:

Diejenigen die Ihr Geld anlegen müssen auch dementsprechend Steuern abführen. Denn eines ist sicher. Da wo Geld verdient wird, ist der Vater Staat nicht weit und möchte natürlich mitverdienen. Auch bei den Festgeldkonten greift die so genannte Abgeltungssteuer. Hierbei unterliegen also alle Gewinne aus Kapitalvermögen der Steuer.

 

Wird der Sparerpauschbetrag (Ledige 801 Euro / Verheiratetet 1.602 Euro) überschritten, so wird die oben erwähnte Abgeltungssteuer fällig. Die Abgeltungssteuer liegt bei 25 Prozent, jedoch müssen noch die Kirchensteuer und der Solidaritätszuschlag hinzugerechnet werden.

 

Um die Abführung der Abgeltungssteuer brauchen Sie sich nicht zu kümmern. Das übernimmt für Sie entsprechende Bank bei der die Festgeldanlage geführt wird. Sie behält die Steuer ein und führt diese dann an das jeweilige Finanzamt ab. Vergessen Sie jedoch nicht den entsprechenden Freistellungsauftrag auszufüllen.

Viele Grüße

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