Lebensversicherungen und der Niedrigzins (Teil 2)

von David Panek am 14. Dezember 2012

Im zweiten Teil meines Artikels zum Thema „Lebensversicherungen und der Niedrigzins“ möchte ich auf einige wichtige Punkte in Bezug auf  Lebensversicherungen eingehen.

 

Sind Lebensversicherungen überhaupt noch Sinnvoll?

Die Verunsicherung der Verbraucher scheint derzeit riesengroß zu sein, so dass sich sehr viele Kunden fragen ob sie überhaupt noch eine Lebensversicherung für sich abschließen sollten?

 

Einen Fehler sollte man hier auf keinen Fall machen und die Risikovorsorge und die Geldanlage über einen Kamm scheren. Denn es ist schon ein Unterschied ob man eine Risikolebensversicherung für sich abschließt um seine Hinterbliebene vor einem Todesfall zu schützen oder ob man sein Geld investiert um Kapital aufzubauen.

 

Derzeit sind Lebensversicherungen sicherlich zu einer reinen Geldanlage weniger geeignet als noch vor einigen Jahren. Es gibt zwar noch den einen oder anderen Versicherer der noch um die vier Prozent Verzinsung erwirtschaftet, jedoch bezieht sich das nur für den Sparanteil des zu zahlenden Beitrages. Das heißt im Klartext: Bei einem monatlichen Beitrag in Höhe von 100 Euro würden nach Abzug verschiedener Kosten und Provisionen so um die 80 Euro für das Sparen übrig bleiben. So das man sagen muss, dass die Niedrigzinsphase die die Chancen eine gute Rendite zu erzielen massiv erschwert.

 

Was ist wenn man eine Kapitallebensversicherung hat?

Man sollte seine Lebensversicherung auf jeden Fall weiterlaufen lassen und auf keinem Fall überstürzt reagieren und diese kündigen. Diejenigen die ihre Lebensversicherung monatlich nicht mehr bezahlen können, haben die Möglichkeit den Vertrag Beitragsfrei zu stellen. Hierbei hat man eben den Vorteil, dass man mit dem Angesparten Geld und dem Zinseszinseffekt profitiert. Ein weiterer Vorteil wäre, dass man sich nach zwölf Jahren Laufzeit des Vertrages die steuerfreie Auszahlung sichert.

 

Wie ist das mit einem Riester-Vertrag?

Wie die Lebensversicherung sollte man diese ebenfalls weiterlaufen lassen. Zwar sind Lebensversicherungen mit Riester-Förderung nicht unbedingt optimal gestaltet, jedoch sind diese aufgrund der relativ hohen staatlichen Zuschüsse einigermaßen sicher. Und sollten die Versicherungsgesellschaften im schlimmsten Fall überhaupt keine gute Verzinsung einfahren, so sind wenigstens die einbezahlten Beiträge und die Zulagen garantiert.

Viele Grüße

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