Private Krankenversicherung für Studenten

von David Panek am 8. Januar 2013

Für Studierende gelten ganz besondere Regelungen im Bereich der Krankenversicherung. Der Gesetzgeber hat somit bestimmte Voraussetzungen festgelegt die es Studenten erlauben sich in der privaten Krankenversicherung zu versichern. Sie können sich daher zwischen der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung entscheiden. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass die Familienversicherung mit dem 25. Geburtstag geendet hat.

 

Vorteile der privaten Krankenversicherung für Studenten:

Die Vorteile der privaten Krankenversicherung liegen klar auf der Hand. Denn die Leistungen der privaten Krankenversicherung sind um einiges höher als die der gesetzlichen. Zudem bieten die privaten Versicherer speziell für Studenten sehr günstige Sondertarife an. Das Ziel der Gesellschaften ist nun mal die jungen Beitragszahler zu gewinnen. Für Studenten heißt das, sie steigen zu einem sehr günstigen Beitrag in die private Krankenversicherung ein, was auf die Dauer ein immenser Vorteil ist. Auch darf man nicht vergessen, dass die Studententarife von Beginn an auf die Bedürfnisse der Studierenden zugeschnitten sind und meistens um einiges günstiger sind als Beitragssätze der gesetzlichen Krankenversicherung.

 

Wie ist die private Krankenversicherung für Studenten geregelt?

Wenn Sie als Student vor dem erreichen des 25. Lebensjahres ein Nebeneinkommen erzielen, das 400 Euro übersteigt, sollten Sie langsam beginnen sich über die eigene Krankenversicherung Gedanken zu machen. Falls Sie sich für die gesetzliche Versicherungslösung entscheiden, so würde diese bis zum Abschluss des 14. Fachsemesters und maximal bis zu dem vollendeten 30 Lebensjahr gelten. Die speziellen Sondertarife in der privaten Krankenversicherung sind hingegen bis zu dem vollendeten 35. Lebensjahr wirksam.

 

Um den Wechsel in die private Krankenversicherung jedoch vollziehen zu können, müssen Sie sich als Student zuerst von der Krankenversicherungspflicht befreien lassen. Hierzu müssen Sie innerhalb der ersten drei Monate nach Beginn des Studiums einen so genannten Befreiungsantrag stellen den Sie an die entsprechende Ortskrankenkasse am Wohnort oder den Studienort weiterleiten müssen.

 

Bei privat Beihilfeversicherten sieht die Regelung noch einwenig anders aus. Denn diese sind bis zum 27 Geburtstag bei ihren Eltern mitversichert, solange das Kindergeld gezahlt wird. Bis zu diesem Zeitpunkt haben sie in Normalfall das Recht auf Beihilfe und eine private Beihilfeversicherung. Mit dem Beginn des Studiums werden sie daher versicherungspflichtig in der so genannten gesetzlichen Studenten Versicherung, von der sie sich jedoch befreien lassen können.

 

Die private Krankenversicherung für Studenten eine günstigere Variante:

Ein weiterer wichtiger Punkt der zu beachten ist, dass Studenten mit dem 30 Lebensjahr oder dem 14 Fachsemester mit einem deutlichen Anstieg der gesetzlichen Versicherungsbeiträge rechnen müssen. Ab diesen Zeitpunkt ist die private Krankenversicherung für Studenten die wesentlich günstigere Versicherungsvariante. Im besten Fall kann der Beitrag um die Hälfte günstiger ausfallen. Falls Sie also vor der Entscheidung stehen sich gesetzlich oder privat abzusichern, so dürfte Ihnen jetzt die Entscheidung leichter fallen.

Viele Grüße

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