Sein Geld in Investmentfonds anlegen

von David Panek am 25. November 2013

Im Vergleich zu anderen Geldanlagen wie zum Beispiel Tagesgeld oder Festgeld bieten Investmentfonds seinen Anlegern eine hervorragende Möglichkeit mit sehr kleinen Beträgen eine hohe Rendite zu erwirtschaften. Es gibt mittlerweile in Deutschland unzählige Fonds in den unterschiedlichsten Risikoklassen für Sicherheitsorientierte bzw. für die Risikobewussten Anleger. Es ist sozusagen für jeden Anleger etwas dabei.

 

Investmentfonds als Kapitalanlage:

Diejenigen die nicht direkt Aktien erwerben wollen, haben auch die Möglichkeit einzelne Anteile eines Investmentfonds zu kaufen. Bei dieser Variante wird das Kapital der Anleger gesammelt und danach dementsprechend am Markt angelegt. Die Besonderheit dabei ist, dass das angesammelte Kapital nicht nur in Aktien investiert wird, sondern auch beispielsweise in Renten oder in Immobilien. Und gerade durch diese Streuung wird das Risiko eines Verlustes nach unten geschraubt. Bei dieser Kapitalstreuung gibt es folgenden Grundsatz: Je höher der Aktienanteil, umso größer ist die Wirkung der Aktien auf den Kurs und dementsprechend steigt auch das Risiko.

 

Wie funktionieren Investmentfonds?

Ein Investmentfonds ist sozusagen ein riesiger Topf, in den viele Anleger unterschiedlich hohe Beträge einbezahlen. Das angesammelte Kapital wird anschließend vom Fondsmanagement nach dem Prinzip der Risikostreuung verwaltet. Das bedeutet: Das Geld wird nach den davor definierten Anlagezielen in unterschiedliche Wertpapiere wie beispielsweise Aktien, festverzinsliche Wertpapiere oder Geldmarktpapiere usw. angelegt. Eine weitere Möglichkeit sein Geld in Investmentfonds zu investieren bieten einem die Offenen Immobilienfonds. Diese investieren in Immobilien wie zum Beispiel Büro-, Lager- oder Wohngebäude. Kauft in diesem Zusammenhang ein Anleger bestimmte Anteile dieses Investmentfonds, so wird seine Beteiligung an diesem Topf nach der Höhe seiner Einlage bemessen.

 

Investmentfonds und das Risiko:

Grundsätzlich muss gesagt werden, dass das Risiko bei Investmentfonds im Falle einer Insolvenz sehr gering ist. In einem solchen Fall greift zwar nicht die gesetzliche Einlagensicherung, jedoch gehört dieses zum Sondervermögen und daher zählt es nicht zur Insolvenzmasse. Des Weiteren haben die Kurse wegen der breiten Streuung nicht so einen großen Einfluss auf den Gewinn, als wenn Sie beispielsweise gleich Aktien kaufen würden. Nichtsdestotrotz bleibt ein gewisses Risiko im Bezug auf die Schließung eines Investmentfonds. Sollte dieses nämlich eine zeitlang in Schieflage geraten, so kann er eine weile geschlossen werden. Die Folge wäre hier, dass die Anteile während dieser Zeit nicht zurückgegeben werden können. Wird ein solcher Investmentfonds definitiv geschlossen, so werden alle Vermögensgegenstände des Fonds veräußert und der Gewinn nach Abzug aller Kosten an die Anleger ausbezahlt.

 

Auf was Sie bei Investmentfonds achten sollten?

 

Auf bewährte Fonds setzen:

Hierbei sollten Sie Investmentfonds wählen die sich bereits über längere Zeit bewährt haben. Denn dadurch können Sie ein Risiko eines Verlustes um einiges minimieren.

 

Anlageziele definieren:

Sie sollten sich Ihre Gedanken machen ob für welchen Zweck Sie Ihr Geld anlegen und wie hoch das entsprechende Risiko sein soll. So sollten Sie beispielsweise für den langfristigen Aufbau Ihrer Altersvorsorge eher Aktienfonds wählen. Möchten Sie dagegen Eigentum erwerben, so sollten Sie lieber in Rentenfonds oder festverzinsliche Anlagen investieren.

 

Auf langfristigen Kapitalaufbau setzen:

Eine langfristige Anlagedauer bringt Ihnen bares Geld um minimiert das Risiko deutlich. Somit können über einen längeren Zeitraum mögliche Kursschwankungen an den Märkten nahezu immer ausgeglichen werden.

 

Mischen Sie verschiedene Investmentfonds:

Achten Sie darauf, dass sich das Verhältnis zwischen Renditechancen und der Sicherheit in Waage hält. Je mehr Aktienfonds ihr Portfolio enthält, desto mehr steigen die Chancen aber auch die Risiken. Zudem sollten Sie nicht nur auf die Renditeentwicklung der entsprechenden Fonds achten, sondern auch auf die generierten Verluste in der Vergangenheit. Wählen Sie den entsprechenden Fonds nur wenn Sie derartige Einbrüche verkraften können.

 

Achten Sie auf das Währungsrisiko:

Beachten Sie, dass der Markt in dem ein Investmentfonds investiert, auch das Währungsrisiko des Fonds bestimmt. Es ist nun mal so, dass beispielsweise Aktienfonds aus Nordamerika in der Regel die Dollarschwankungen an ihre Anleger weitergeben, während bei Aktienfonds aus Deutschland oder dem Euroland kein Währungsrisiko besteht.

Viele Grüße

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