Was ist ein P-Konto?

von David Panek am 17. Juni 2013

Diejenigen die ihr Einkommen, das Kindergeld oder andere Sozialleistungen vor einer möglichen Pfändung schützen wollen, können das mit der Einrichtung eines Pfändungsschutzkontos tun.

 

 

 

Wie kommt man zu einen Pfändungsschutzkonto?

Im Grunde genommen handelt es sich bei einem P-Konto um ein ganz normales Girokonto das zu einem P-Konto umgewandelt wird. Sie als Bankkunde haben also die Möglichkeit bei Ihrer Bank oder Sparkasse ein entsprechendes Pfändungsschutzkonto zu vereinbaren. Änderungen werden hierbei keine vorgenommen, sodass Ihre bestehende Bankverbindung weiterhin bestehen bleibt. Ihr altes Girokonto wird dann im Zuge der Umwandlung als ein P-Konto geführt. Die einzige Veränderung mit der Sie leben müssen ist, dass auf den Kontoauszügen oder auf der Bankkarte ein entsprechender Vermerk zu finden ist, dass es sich eben um ein Pfändungsschutzkonto handelt.

 

Falls Sie vorhaben Ihr Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto umzuwandeln, so gehen Sie am besten zu Ihrer Bank und beantragen Sie die entsprechenden Maßnahem durchzuführen. Die Banken sind zu einer entsprechenden Umwandlung gesetzlich verpflichtet, da die Bankkunden darauf einen Rechtsanspruch haben. Besonders wichtig ist zudem, dass Sie sich von der Bank eine entsprechende Umwandlung schriftlich bestätigen lassen. Die Umwandlung in ein P-Konto dauert in der Regel keine ganze Woche und kann sogar rückwirkend auf den laufenden Kalendermonat beantragt werden.

 

Wichtiges rund um das Pfändungsschutzkonto:

Wie bereits am Anfang dieses Artikels erwähnt wird ein P-Konto wie ein normales Girokonto bei einer Bank geführt mit dem Unterschied, dass das Guthaben bis zu einem Betrag von 1028,89 pro Monat geschützt wird. Hierzu besteht laut dem Gesetzgeber ein automatischer Pfändungsschutz was sicherlich ein sehr wichtiger Vorteil ist. Wer verheiratet ist, Kinder hat oder eben Unterhalt bezahlt, bekommt zudem einen höheren Freibetrag. Wichtig zu wissen ist zudem, dass pro Person nur ein P-Konto eröffnet werden darf. Ein geschütztes Gemeinschaftskonto wie es bei den Eheleuten bei den normalen Girokonten üblich ist gibt es nicht. Noch vor nicht allzu langer Zeit haben die Kreditinstitute für die P-Konten extrem hohe Gebühren verlangt. Doch damit ist jetzt vorbei. Denn der Bundesgerichtshof hat dem einen Riegel vorgeschoben und diese Zusatzkosten untersagt.

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