Was sind Altersrückstellungen?

von David Panek am 10. Januar 2013

Wenn man sich mit dem Thema „private Krankenversicherung“ beschäftigt, kommt man immer wider auf den Begriff Altersrückstellungen. Doch was versteht man eigentlich darunter?

 

Was sind Altersrückstellungen und warum sind sie so wichtig?

Altersrückstellungen in der privaten Krankenversicherung (PKV) haben das Ziel die Versicherten im Alter was den Beitrag angeht zu entlasten. Aus diesem Grund erheben die Versicherer bereits während der regulären Laufzeit der Krankenversicherung höhere Beiträge als es normalerweise notwendig wäre. Erreichen die Versicherten dann ihre wohlverdiente Rente, wird dieser Mehrbeitrag einschließlich der mittlerweile erwirtschafteten Zinsen dazu genommen um den Beitrag in der PKV zu reduzieren. Da nun mal die meisten Menschen im Alter nicht mehr so viel verdienen wie in ihrem Arbeitsleben, führt dies dazu, dass man sich somit eine finanzielle Entlastung schafft.

 

Übertragung der Altersrückstellungen:

Früher war es so, dass man bei einem Wechsel der privaten Krankenversicherung die Altersrückstellungen nicht übertragen konnte. Die bis dahin angesammelten Altersrückstellungen gingen somit unwiderruflich verloren. Mittlerweile gestaltet sich dies ein wenig anders. Denn nun kann man seine Altersrückstellungen bei einem Wechsel zu einem anderen Versicherer übertragen. Um jedoch eine gleichmäßige Berechnungsgrundlage zu gewährleisten, wird diese Altersrückstellung nicht in den gewählten Tarif übertragen, sondern geht in den so genannten Basistarif.

 

Fazit:

Die Einführung der PKV-Altersrückstellungen im Zuge der Gesundheitsreform ist eine sehr sinnvolle Sache weil man bereits frühzeitig ein Polster anspart um im Alter die Versicherungsbeiträge bezahlen zu können. Somit werden bereits in jungen Jahren gewisse Beitragsanteile verzinslich auf einem Konto extra angelegt und somit die Rücklagen gebildet.

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