Welche Versicherungen benötigen Sie im Urlaub?

von David Panek am 6. Juli 2013

Zu einer ordentlichen Urlaubsvorbereitung gehören die entsprechenden Versicherungen. Und viele Deutsche schließen kurz vor ihrem Urlaub auf die schnelle die unterschiedlichsten Versicherungen ab um gegen das eine oder andere Risiko abgesichert zu sein. Doch viele der Versicherungen braucht man gar nicht, um den wohlverdienten Urlaub zu genießen.

 

 

Welche Versicherungen braucht man und welche nicht?

Wer grundsätzlich über einen soliden Versicherungsschutz verfügt, sollte während des Urlaubs im Grunde genommen zwei zusätzliche Verträge abschließen. So ist es einerseits bei teuren Reisen die so genannte Rücktrittspolice, die im schlimmsten Fall die Stornokosten übernehmen würde. Zum anderen ist es die Auslandsreisekrankenversicherung als Ergänzung zur bestehenden gesetzlichen Krankenversicherung. Bei beiden Varianten ist ein Abschluss eines Jahresvertrages empfehlenswert, da eine extra Police um einiges teurer ist.

 

Welche anderen Risiken kann man noch absichern?

 

Versicherungen für Extremsport-Urlauber:

Besonders Urlauber die in fremden Ländern ihrem Extremsport nachgehen möchten, sollten unbedingt den eigenen Versicherungsschutz überprüfen und dementsprechend ergänzen.

 

Unfallversicherung:

Besonders in diesem Bereich sind bedingungsstarke Policen Sinnvoll. So sollten diese bei Unfällen infolge von Bewusstseins- oder Herz-Kreislauf-Störungen, bei Zeckenstichen und Bänderrissen infolge erhöhter Kraftanstrengungen leisten. Für Taucher ist besonders wichtig, dass Druckkammerkosten mitabgesichert sind.

 

Risikolebensversicherung:

Eine Risikolebensversicherung ist für diejenigen besonders sinnvoll die Kinder haben oder die ihre Kreditraten für das Eigenheim bezahlen müssen. Denn im Todesfall ob zuhause oder im Urlaub würde eine entsprechende Risikolebensversicherung leisten. Besonders günstig sind hier Direktversicherungen und zudem ist als Überschuss-System eine sofortige Beitragsverrechnung empfehlenswert.

 

Versicherungen für den Urlaub mit dem Auto:

Jeder Versicherungsnehmer in Deutschland erhält zu seiner Kfz-Police eine grüne Versicherungskarte. Diese erleichtert die Bearbeitung eines Unfalls im Ausland um einiges und sollte unbedingt mitgenommen werden. Des Weiteren ist das Mitführen eines europäischen Unfallberichtes empfehlenswert.

 

Campingversicherung:

Die Campingversicherung ist speziell bei nicht zugelassenen Standwohnwagen für Dauercamper unbedingt notwendig. Diese leistet bei Schäden nicht nur am Wohnwagen, sondern auch am Vorzelt und am entsprechenden Inventar durch Brand, Sturm, Hagel, Wasser, Vandalismus und Diebstahl. Das Camping sollte sich jedoch auf einem für Dauercamper zugelassenen Platz innerhalb Europas befinden. In der Regel sind diese Policen sehr günstig und liegen bei 200 Euro bzw. 250 Euro im Jahr.

 

Mietwagenversicherung:

Besonders bei gemieteten Fahrzeugen ist diese Versicherung immens wichtig. Einen sehr günstigen Versicherungsschutz kann man sich dabei online aussuchen. Doch Vorsicht. Denn dabei leisten nur die wenigsten Versicherer auch beim Vollkaskoschutz bei Schäden an Reifen, Rädern, Dach, Glas und dem Unterboden.

 

Versicherungen für das eigene Hab und Gut:

Viele Versicherungsexperten empfehlen einem eine Reisegepäckversicherung. Dabei ist diese nicht unbedingt notwendig. Denn bei einem möglichen Einbruchdiebstahl und das auch aus Schiffskabinen würde eine Außenversicherung der eigenen Hausratversicherung greifen. Und das auch falls einem sein Gepäck unter Gewaltanwendung gestohlen wird. Einige Versicherer bezahlen sogar bei Trickdiebstahl.

 

Hausratversicherung:

Um eine so genannte Unterversicherung von vornherein auszuschleißen, sollte man die Versicherungssumme pauschal mit 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche ansetzen. Grundsätzlich sollte man jedoch von vornherein alle Risiken die man absichern möchte definieren und sich dann den passenden Versicherungsschutz zusammenstellen. Tritt dann im Urlaub ein Schadensfall (Brand, Sturm, Einbruch) ein, so würde die Versicherungsgesellschaft die entsprechenden Kosten bis zu der vereinbarten Summe erstatten. Sogar eine entsprechende Rückreise kann somit abgesichert werden.

 

Reiserücktrittsversicherung:

Mit der Reiserücktrittsversicherung ist es möglich die Stornokosten die infolge von Krankheit, Arbeitslosigkeit oder den Tod eines nahen Angehörigen zusammenhängen abzusichern. Empfehlenswert ist hier der Abschluss eines Jahresvertrages. Denn dadurch ist es einerseits möglich deutlich an Prämie zu sparen und andererseits genießt man bei einer kürzeren oder längeren Reise das ganze Jahr den Versicherungsschutz.

Viele Grüße

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