Wie man Geld sparen kann (Teil 2)?

von David Panek am 26. November 2012

Im zweiten Teil meines Artikels „Wie man Geld sparen kann“, möchte ich Ihnen einige wichtige Tipps mit auf den Weg geben, die Sie beim Geld sparen beachten sollten:

 

Vom Zinseszins Effekt profitieren:

Auch mit kleinen Beträgen kann man mit der Zeit ein kleines Vermögen aufbauen. Hierbei hat man eben zwei große Vorteile. Nämlich die Zeit und den entsprechenden Zins. Wenn Sie also Monat für Monat Geld sparen dann erhalten Sie Jahr für Jahr Zinsen gutgeschrieben. Lassen Sie also Ihr Geld arbeiten und sich für Sie vermehren.

 

Beispiel:

Wenn Sie monatlich 100 Euro zu einem Zins von 2,5 Prozent besparen, so hätten Sie nach 10 Jahren einen Betrag i.H.v. 13.626 Euro auf der hohen Kante. Bei 30 Jahren wären es sogar 53.396 Euro. Sie haben jedoch nur 36.000 Euro einbezahlt. Die Differenz von 17.396 sind eben die Zinsen die Ihnen gutgeschrieben werden.

 

Sie sehen also, dass man bereits mit kleinen Beträgen ein schönes Sümmchen über die Zeit ansparen kann.

 

Das Geld sparen nicht auf später verschieben:

Denken Sie früh genug an Ihre Zukunft und fangen Sie mit dem Geld sparen an solange es Ihnen finanziell gut geht. Denn in Zeiten in denen es Ihnen finanziell schlechter gehen wird, werden Sie über jeden Euro den Sie bis dahin angespart haben dankbar sein. Im Laufe des Lebens kann sehr viel Unvorhergesehenes passieren wie z.B. Arbeitslosigkeit, Gesundheitliche Probleme, sonstige Ausgaben oder Sie werden gezwungen sein Ihr angespartes für Ihr Alter aufzubrauchen.

 

Regelmäßig Geld sparen:

Um eine gewisse Summe anzusparen müssen Sie dafür sorgen, dass Sie auch wirklich Monat für Monat das Geld auf die Seite legen. Denn es bringt Ihnen nichts wenn Sie nur nach Lust und Laune hin und wieder paar Euro anlegen. Auf diese Art und Weise kommen Sie definitiv nicht an Ihr Ziel. Richten Sie sich daher einen Dauerauftrag ein. Dadurch fließt das Geld immer automatisch auf Ihr Sparkonto und Sie bauen dadurch Ihr Vermögen Stück für Stück auf.

 

Wechseln Sie nicht zu oft die Anlageformen:

Wenn Sie sich für eine Anlageform entschieden haben sollten Sie diese Strategie auch beibehalten. Sehr viele Menschen machen den Fehler indem Sie Ihr Geld hektisch ruminvestieren was natürlich mit Nachteilen verbunden ist. Die Aktienfonds beispielsweise haben in den letzten Jahren durchschnittlich zwischen 6 und 8 Prozent eingebracht. Nichtsdestotrotz raten viele Banken ihren Kunden aufgrund der schlechten Renditeentwicklung die Fonds zu wechseln (Fondsanteile zu verkaufen) und neue Investmentfonds zu kaufen. Meistens wird einem versprochen, dass sich die neuen Fonds auch besser entwickeln werden. Doch bei diesem Hin und Her wechseln profitiert in den meisten Fällen nicht der Kunde, sondern die Bank. Denn bei jedem Wechsel verdienen die Banken mit und kassieren dadurch die entsprechenden Provisionen.

 

Die Sparstrategie:

Entscheiden Sie sich für eine Sparform mit der Sie sich voll und ganz identifizieren können und die zu Ihnen passt. Fangen Sie lieber mit kurzfristigen Anlageformen an und erst nach einer gewissen Zeit können Sie immer noch langfristige Sparformen für sich umsetzen. Erst wenn Sie auf Ihrem Tagesgeldkonto ein kleines Vermögen aufgebaut haben, können Sie anfangen sich mit anderen Anlageformen zu beschäftigen bzw. dort Ihr Geld anzulegen. Denn das wichtigste ist, dass Sie eine kleine Sicherheitsreserve bilden auf die Sie immer zurückgreifen können.

 

Vorsicht mit risikoreichen Anlageformen:

Seien Sie vorsichtig bei Anlageformen die Ihnen 20 oder 25 Prozent Rendite versprechen. Ich will nicht sagen, dass es diese Geldanlagen die diese Renditen erreichen nicht gibt, sie sind jedoch sehr riskant. Sie sollten daher ein wenig konservativ unterwegs sein und nicht nur nach hohen Renditen Ausschau halten. Und wenn Sie spekulativ Ihr Geld anlegen wollen, dann sollten Sie nicht mehr als 15 Prozent Ihres Geldes anlegen. Bedenken Sie im Hinterkopf, dass Sie unter Umständen alles verlieren können. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass bei solchen Geldanlagen meistens die Vertreter oder Berater eine sehr hohe Provision kassieren wenn sie diese Produkte verkaufen. Unterzeichnen Sie daher nicht gleich den Vertrag, sondern lassen sich genug Zeit um sich über das Produkt zu informieren. Erst nachdem Sie sich hundertprozentig sicher sind, dass Sie dieses Produkt auch wollen, können Sie immer noch den Vertrag unterzeichnen.

Viele Grüße

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