Wie sicher ist Ihr Geld?

von David Panek am 1. Juli 2013

Haben Sie sich eigentlich schon einmal die Frage gestellt: „wie sicher ist eigentlich Ihr Geld“?

Und kann uns denn genauso etwas passieren was in Zypern passiert ist? Nämlich, dass sich die Banken total verzocken und im Zuge dessen die Sparer dafür bluten müssen.

 

Wie funktionieren die Sicherungseinrichtungen in Deutschland?

Fakt ist nun mal, dass die EU-Richtlinie zur Bankenabwicklung höchstwahrscheinlich nicht vor 2015 kommen wird. Das bedeutet, dass bis dahin in Deutschland das so genannte dreistufige Sicherungssystem greifen würde. Und das sieht wie folgt aus:

 

1. Beim Kollaps einer Bank wären die ersten 100.000 Euro pro Kontoinhaber durch die entsprechende Entschädigungseinrichtung der privaten Banken geschützt. Bei einer Genossenschaftsbank und Sparkasse würde die entsprechende Sicherungseinrichtung greifen.

 

2. Bei Einlagen die die 100.000 Euro übersteigen, würden der Einlagensicherungsfonds der privaten Banken oder eben die Sicherungseinrichtungen der Sparkassen und Genossenschaftsbanken einspringen. Die Problematik besteht jedoch darin, dass dies nur bei kleineren und mittleren Banken funktioniert. Würde in solch einem Fall ein so genanntes systemrelevantes Kreditinstitut Pleite gehen, so würden hierfür die entsprechenden Sicherungseinrichtungen nicht einspringen.

 

3. In einem solchen Fall, würde eine Bank die nicht durch das eigene Sicherungssystem aufgefangen werden kann, unter staatlicher Aufsicht saniert und dementsprechend abgewickelt werden. Doch das wichtigste ist, dass den Kunden die Ansprüche aus der gesetzlichen und freiwilligen Sicherung erhalten blieben.

 

Doch wie sicher ist Ihr Geld wirklich?

Fakt ist nun mal, dass es keine hundertprozentige Garantie gibt bzw. noch bunkert keine Bank so viel Geld, dass im schlimmsten Fall dadurch die Spareinlagen der Bundesbürger geschützt wären. Eines gibt es jedoch. Nämlich einen entsprechenden Auffangmechanismus das im Fall der Fälle auch die Schließung einer Bank unter staatlicher Kontrolle erlaubt, ohne dass dabei die Einlagensicherungssysteme angegangen werden können.

 

Falls Sie also zu den Menschen gehören die mehrere hunderttausend Euro auf der hohen Kante herumliegen haben, so sollten Sie dafür sorgen, dass Sie Ihr Geld wenn möglich auf mehreren Banken verteilen. Jedoch sollten Sie dabei die Konten bei Banken aufteilen, die eben zu den unterschiedlichen Bankensystemen gehören. Denn wie wir wissen gibt es hier so einige Unterschiede ob es sich um eine Sparkasse, eine privat Bank oder eben eine Genossenschaftsbank handelt.

Viele Grüße

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